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Carl Gustav Jochmann

Cover von Carl Gustav Jochmann

Spuren eines Spätaufklärers im 19. und 20. Jahrhundert, Beiträge zur Philosophie, Neue Folge - Jochmann-Studien 1, Jochmann-Studien

Horst Gundlach

Universitätsverlag Winter GmbH Heidelb

29.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Der Spätaufklärer Carl Gustav Jochmann (1789-1830) publizierte zu Lebzeiten nur anonym. Posthum enthüllte ein Freund seinen Namen, mit dem dann seine in der Restaurationszeit politisch verdächtigen Bücher und sein Nachlass verbunden werden konnten. Am Beispiel des Karl Nauwerck, eines Angehörigen der Frankfurter Nationalversammlung, der sich ins politische Exil retten musste, werden erste Spuren seiner Wirkung im Vormärz aufgezeigt. In der Reaktionszeit verliert sich seine Spur. Am Ende der Weimarer Republik wird Jochmann neu entdeckt. Die drei Außenseiter, die sich mit ihm befassen, Werner Kraft, Wilhelm Kütemeyer und Walter Benjamin, werden politisch verfolgt, fliehen ins Exil oder den Schwarzwald. Erst nach dem Zusammenbruch der NS-Diktatur konnte eine Jochmann-Forschung sich entwickeln. In der DDR wurde Jochmann politisch geachtet, da er dialektisch als prämarxistischer Revolutionsverteidiger dargestellt, andererseits als Verfechter der Freiheit subversiv aufgefasst werden konnte, wie am Beispiel des Berliner Philosophiehistorikers Wolfgang Heise gezeigt wird.

Weitere Details

Erschienen: 25.10.2016

Umfang: 138 S., 5 Fotos

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 1.5 x 21.6 x 14.1 cm

ISBN/EAN: 9783825367053

Umbreit-Nr.: 9884225

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