Der Weimarer Kompromiss
Aushandlungen von Autonomie und Souveränität im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, Beiträge zur neueren Literaturgeschichte [Dritte Folge] 428
Universitätsverlag Winter GmbH Heidelb
€52.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Die Frage, wie aus dem politisch und wirtschaftlich unbedeutenden Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach zur Zeit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert einer der bedeutendsten deutschen Kulturorte werden konnte, beschäftigte bereits die Zeitgenossen. Dieses kulturelle Steigerungsphänomen wurde durch einen Kompromiss zwischen den Gelehrten und der Herrschaft des Herzogtums ermöglicht, der den primären Interessen der beiden Gruppen gerecht werden musste. Während die Weimarer Regierung von Gelehrten wie Goethe, Schiller und Fichte politische Zurückhaltung forderte, stellte deren Wunsch nach einem liberalen Arbeitsumfeld den zweiten Teil dieses Weimarer Kompromisses dar. Die Eigenschaften des Weimarer Kompromisses werden im Rahmen dieser Arbeit anhand der beiden bedeutendsten kulturellen Einrichtungen des Herzogtums untersucht, der Universität Jena und dem Weimarer Hoftheater. Die Verbindung von Kultur und Politik an beiden Orten führte dabei nicht selten zu Konflikten und erforderte neue Aushandlungen.
Weitere Details
Erschienen: 22.09.2023
Umfang: 435 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.2 x 21.6 x 14.5 cm
ISBN/EAN: 9783825395155
Umbreit-Nr.: 9150779
