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Halt auf offener Strecke

Cover von Halt auf offener Strecke

Roman

Blum, André

Königshausen & Neumann

24.80

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

David, ein Schweizer Journalist, und Vera, eine Ärztin aus Leipzig, haben sich Hals über Kopf ineinander verliebt. Der Zeitpunkt: 1982, in der DDR eine politische Repression, der das Paar nicht entgehen kann. David und Vera schreiben Tagebücher und möchten sich darin bloß mit ihrem amour fou befassen, doch die Politik nimmt überhand. Auf einer Zugfahrt von Berlin nach Leipzig entgehen die beiden einer Entgleisung - Halt auf offener Strecke - nicht dagegen der politischen Verstrickung. Um sich in Sicherheit zu bringen, müssten sie sich verständigen, aber die Tagebücher sind gefräßig: Statt gesprochen wird geschrieben. Der Roman besteht aus der Abfolge von Tagebucheinträgen, in denen wechselseitig David und Vera zu Wort kommen, beide liebesblind und unfähig, Auswege zu erkennen und das drohende Unheil aufzuhalten. Als Hintergrund dient das von Stasi-Spitzeln durchdrungene Gesundheitswesen der DDR.

Autorenportrait

André Blum ist Arzt und bekleidete bis zu seiner Pensionierung den Lehrstuhl für Gastroenterologie an der Universität Lausanne. In den 80er Jahren bereiste er die DDR, kam in Kontakte mit den dortigen Kollegen und - leider - auch mit der Stasi.

Weitere Details

Erschienen: 15.10.2016

Umfang: 192 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783826060724

Umbreit-Nr.: 9530489

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