Frankreichs Schriftsteller und der Sowjetkommunismus (1930-1950)
Louis Aragon, André Gide und Albert Camus
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Zusatztext
Heute ist der Bchermarkt aller zivilisierten Lnder berhuft mit Bchern ber die Sowjetunion stellte Leo Trotzki im Jahr 1936 fest. Besonders in Frankreich waren viele aufgrund der eigenen Geschichte vom russischen Kommunismus fasziniert. Doch einhellig waren ihre Meinungen keineswegs. Cosima Stawenow lsst exemplarisch fr die linken Intellektuellen und ihre Utopien drei Schriftsteller mit ihren Aussagen zum Sowjetkommunismus zu Wort kommen. Louis Aragon, der von der Sowjetmacht als Propagandist herangezogen wird, fordert in seinem Poem Front Rouge den Tod aller, die sich dem Fnfjahresplan widersetzen. Die politische berzeugung eines Andr Gide gert hingegen auf seiner ausfhrlich dokumentierten Reise in die UdSSR ins Wanken. Und Albert Camus, der nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Sowjetmythos aufrumt, sieht die Keimzelle des Stalinschen Terrors im russischen Nihilismus. Als Gegenmodell zum Revolutionr entwirft er seinen homme rvolt. Zur Sprache kommen auerdem die Entstehung des literarischen Engagements in Frankreich sowie die Radikalisierung der franzsischen Politik whrend der Zwischenkriegszeit.
Weitere Details
Erschienen: 28.03.2011
Umfang: 116 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783828826267
Umbreit-Nr.: 8394661
