Der 'Tristan' Gottfrieds von Straßburg und die Tradition der lateinischen Rhetorik
Tropen, Figuren und Topoi im höfischen Roman, Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Literaturwissenschaft 34
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Zusatztext
Tristan und Isolde zhlen zu den bekanntesten Liebespaaren der Weltliteratur. Ihre Geschichte eine Geschichte von Liebe, Ehebruch und Verrat faszinierte die Dichter vieler Generationen. Der Elssser Gottfried von Straburg berichtete ber das Geschehen zu Beginn des 13. Jahrhunderts in Form eines hfischen Romans nach einer franzsischen Vorlage. Er kleidete es in ein farbenfrohes rhetorisches Gewand, ber das die zeitgenssischen Dichter ihrem individuellen Verstndnis von Kunst und Literatur Ausdruck verliehen. Bis heute sind zahlreiche Anspielungen und eingeschriebene Codes, die den Leser in das Leben am Hofe Knig Markes von Cornwall entfhren, nicht vollstndig entschlsselt. Iris Bunte analysiert Gemeinsamkeiten in der Verwendung ausgewhlter Stilmittel in der antiken Rhetoriktradition sowie in den mittelalterlichen Poetiken und der volkssprachlichen Dichtung. Darber hinaus zeigt sie, wie die schpferischen Eigenleistungen Gottfrieds von Straburg seinen Tristan zum wohl formvollendetsten des deutschsprachigen Raumes machen.
Weitere Details
Erschienen: 22.10.2014
Umfang: 115 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.8 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783828834453
Umbreit-Nr.: 7272166
