Das nemo-tenetur-Prinzip bei außerstrafrechtlicher Pflichterfüllung
Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Rechtswissenschaft 147
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Zusatztext
Außerhalb des Strafverfahrens gibt es diverse Offenbarungspflichten, die den Grundsatz herausfordern, dass niemand zur Mitwirkung an der eigenen Verurteilung gezwungen werden darf (nemo tenetur se ipsum accusare). Es stellt sich die Frage, ob der Rechtsunterworfene solche Offenbarungspflichten unter Berufung auf nemo-tenetur schon außerhalb des Strafprozesses verweigern kann bzw. wie sich die (mitunter selbstüberführende) Pflichterfüllung strafprozessual auswirkt. Der Verfasser unternimmt den Versuch, dem Gesetzgeber unter Berücksichtigung des historischen, ethischen und rechtlichen Fundaments von nemo-tenetur sowie unter Auswertung der einschlägigen Rechtsprechung ein systematisches Konzept zur Beantwortung dieser Frage an die Hand zu geben.
Weitere Details
Erschienen: 03.03.2021
Umfang: 338 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783828846173
Umbreit-Nr.: 873041
