Geschichte/n schreiben im Anthropozän
Anna-Lena Eick/Achim Landwehr/Tom Vanassche
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Zusatztext
Vierzehn Beiträge aus Literatur- und Geschichtswissenschaft zur interdisziplinären Reflexion und Analyse anthropozäner Sinnstiftung über Medien- und Gattungsgrenzen hinweg. Das Anthropozän mag als geologischer Begriff abgelehnt worden sein - als Gegenwartsdiagnose hat es jedoch seit einigen Jahren diskursprägenden Bestand, und das wird sich voraussichtlich nicht schnell ändern. Die literatur- und geschichtswissenschaftlichen Aufsätze in diesem Sammelband gehen nicht nur der Frage nach, wie die brenzlige Situation, in der wir uns befinden, in Form von Geschichte/n erzählt wird, sondern auch, welche innovativen Lesarten und Methoden dem Anthropozän und seiner nuancierten Analyse gerecht werden können. Sie zeigen, dass sich diese Auseinandersetzungen sehr bewusst in ästhetische und narrative Traditionen einschreiben und auch alte Texte und Fragestellungen in ein neues Tageslicht rücken. Wer ist denn dieser anthropos im Anthropozän? Welche Sinnstiftungen gibt es jenseits der Binarität Utopie - Dystopie? Und nicht zuletzt: Welche blinden Flecken im Anthropozändiskurs decken Literatur- und Geschichtswissenschaft gegenwärtig auf?
Weitere Details
Erschienen: 02.09.2026
Umfang: 288 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783835360969
Umbreit-Nr.: 8348801
