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Found in Translation

Cover von Found in Translation

Kulturelles Übersetzen in der frühen Neuzeit

Burschel, Peter

Wallstein Verlag

22.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die Beobachtung kulturellen Übersetzens als Mikro-Praxis wechselseitiger kultureller Aneignung bietet die Möglichkeit, Kultur- und Globalgeschichte der frühen Neuzeit neu aufeinander zu beziehen. Das Buch bestimmt kulturelles Übersetzen als Übertragungsleistung, die mehr meint als einen Transfer zwischen Texten und Sprachen. Vielmehr wird kulturelles Übersetzen hier verstanden als wechselseitiger - wenn auch oft genug asymmetrischer - Vermittlungsprozess, der Menschen und deren Zugehörigkeiten ebenso einschließt wie performative und rituelle Praktiken, der aber auch emotionale, materielle und ästhetische Repräsentationen umfassen kann. Kulturelles Übersetzen ist in dieser Perspektive immer auch kulturelles 'borrowing' und damit nicht nur kulturvermittelnde, sondern auch kulturstiftende Praxis: Found in Translation. Im Mittelpunkt stehen die Übersetzerinnen und Übersetzer selbst, die in der globalen frühen Neuzeit zwischen unterschiedlichen Sprachwelten, Sinnsystemen, Deutungsmustern und Ordnungsvorstellungen vermittelten und dabei zu 'cultural brokers' wurden. Drei 'Fälle' sollen dabei besondere Aufmerksamkeit finden: jener des Diplomaten und Gelehrten Al-Hasan bin Muhammad bin Ahmad al-Wazzan al-Fasi, jener der Mystikerin und Missionarin Marie de l`Incarnation und schließlich jener des Juristen und Frühaufklärers Christian Gottlieb Priber.

Weitere Details

Erschienen: 18.11.2026

Umfang: 128 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783835361287

Umbreit-Nr.: 1724324

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