Lektüre als Form
Das absolute Buch bei Friedrich Schlegel, Walter Benjamin und Niklas Luhmann, Literatur - Medien - Ästhetik 3
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Zusatztext
Innerhalb der aktuellen Buchmaterialitätsforschung kommt die Betrachtung der Lektüre oft zu kurz. Dies verkennt die intrikate Verschlingung von Buch und Lektüre in der Entdeckung der Druckschrift um 1800. Charlotte Coch zeigt, wie sich das 'absolute Buch' bei Friedrich Schlegel im Zeichen der Arabeske als spezifisches, symmetrisches Lektüreprogramm formiert. Sie verfolgt außerdem die Umcodierung dieses Lektüreprogramms bei Walter Benjamin und Niklas Luhmann: Parallel zu einer Prozessualisierung des Formbegriffs verwandelt sich das absolute Buch von der Arabeske in das Ornament - und wird signalförmig. Damit wird Literatur als Paratext und Theorie als Metatext lesbar.
Autorenportrait
Charlotte Coch (Dr. phil.), geb. 1989, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln. Sie arbeitet zu den Schwerpunkten Ästhetik der Form, Medialität sowie Literatur und Gesellschaftstheorie.
Weitere Details
Erschienen: 27.01.2021
Umfang: 376 S., 4 s/w Illustr., 2 farbige Illustr., 6 Illu
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 2.8 x 24 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783837655797
Umbreit-Nr.: 9868126
