Rasende Ohnmacht
Soziofiktionen des Neoliberalismus in Film und Literatur, Gegenwartsliteratur 22
Daniel Graziadei/Lars Schneider
€49.00
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Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Die Gesellschaftsdiagnosen zeitgenössischer Autor*innen erscheinen eigenartig ausweglos. Dies zeugt weder von Indifferenz, noch von Sehnsucht nach einer besseren Vergangenheit. Die Rat- und Orientierungslosigkeit, so die These, steht im Zusammenhang mit der Langlebigkeit der neoliberalen Ordnungen, die nach dem Mauerfall - dem 'Ende der Geschichte' - als alternativlos empfunden werden. Die Annahme, dass es nichts Neues mehr gäbe, führt zu einer Aushöhlung der 'gesellschaftlichen Vorstellungskraft' und schließlich zu einem Gefühl der 'reflexiven Ohnmacht'. Die Beiträger*innen aus unterschiedlichen Philologien zeigen, wie sich dieses zur rasenden Ohnmacht potenzierte Phänomen formal und inhaltlich in Literatur und Film manifestiert.
Weitere Details
Erschienen: 03.11.2025
Umfang: 264 S., 22 s/w Illustr., 22 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 2 x 22.5 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783837670967
Umbreit-Nr.: 3253567
