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Kleist - Die Entdeckung der narzisstischen Wunde

Cover von Kleist - Die Entdeckung der narzisstischen Wunde

Imago

Schmidbauer, Wolfgang

Psychosozial-Verlag

9.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

In der Schärfe seines Konflikts mit der gesellschaftlichen Norm seiner Zeit ist Kleist ein Wegweiser in die Moderne. Er durchleidet und beschreibt Vorgänge, die später als Individualisierung und Selbstverwirklichung bezeichnet wurden. Wolfgang Schmidbauer charakterisiert Kleist sowohl als seelisch belasteten Menschen wie auch als Pionier der Erforschung narzisstischer Konflikte. Mit dem Verlust der ständischen Ordnung und der festen Geschlechterrollen, die Kleist in seinen Schilderungen radikaler Liebe vorwegnimmt, wird die Abwehr von Ängsten zum zentralen Thema der keimenden Psychologie. Als Angstquelle wird - und in diesem Punkt ist Kleist schlechthin genial - das Ich entdeckt, das sich selbst beobachtet und sich vor dem eigenen Scheitern fürchtet. Damit gewinnt er psychologische Einsichten zur Selbstkonstitution, wie sie in vergleichbarer Weise erst im 20. Jahrhundert durch die Psychoanalyse aufgedeckt werden.

Weitere Details

Erschienen: 15.04.2011

Umfang: 243 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.6 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783837921274

Umbreit-Nr.: 1356760

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