Souveränität und Gewalt
Hegel über Freiheit, Krieg und Philosophie
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Zusatztext
Das Problem der Stelle, welche das Völkerrecht in Hegels philosophischem System einnimmt, stellt die Konzeption und den Inhalt seiner rechtspolitischen Theorie in Frage. Insbesondere dadurch was der Autor als souveränes Vergehen und idealistische Cäsur beschreibt. Die Grundlinien dieser Arbeit kehren zurück zu den grundlegenden Figuren der Philosophie Hegels und ziehen sich auf den Problemkreis des Verhältnisses zwischen des Rechts und der Geschichte, in Rücksicht auf die konstitutive Rolle der Gewalt bei jeder Institutionalisierung des Rechts und der Begründung neuer Lebensgestalten, zusammen. Das Hauptthese konzentriert sich auf das Bestehen der dialektischen Kluft innerhalb der Hegelschen Differenzierung zwischen der Freiheitsvollendung im Staate und dem philosophischen Wissen, das für die Weltgeschichte grundlegend ist: der Begriff der absoluten Freiheit, der in seiner Abstraktheit in der Weltgeschichte seine Kraft der Zerstörung zeigt, ist gerade dasselbe, was am Begriff der Philosophie selbst tief geschichtlich ist, worin er aber seine konkrete Macht bei der Entstehung neuer normativer Ordnungen mit sich bringt.
Autorenportrait
Studium der Philosophie an der Universität Belgrad, Serbien. Promotion im Fachbereich Philosophie an der Universität Wien. Seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie und Gesellschaftstheorie der Universität Belgrad. Er ist Autor zweier Bücher und mehrerer Aufsätze über Kant, Fichte, Hegel, Heidegger, C. Schmitt.
Weitere Details
Erschienen: 01.12.2015
Umfang: 212 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.4 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783838138541
Umbreit-Nr.: 6799865
