(Selbst-)Bildungsprozesse in der Migrationsgesellschaft
eBook - Über postkoloniale Mobilitäten junger Erwachsener, Bildungsforschung
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Zusatztext
Der inklusive Freiwilligendienst weltwärts ist eine privilegierte Form der räumlichen Bewegung, die jedoch migrationsgesellschaftliche Differenz hervorbringen kann. Manuel Peters erkundet aus migrationspädagogischer und rassismuskritischer Perspektive die komplexen Aneignungsweisen rassifizierter Ordnungen. Mithilfe postkolonialer, macht- und rassismusanalytischer sowie bildungstheoretischer Ansätze zeigt er, wie Aneignungsweisen als spezifische, interaktiv hervorgebrachte und (global-)gesellschaftlich verortete Subjektivierungspraktiken bzw. Bildungsprozesse rekonstruiert werden können. Die weltwärts-Mobilität kann somit als bedeutsamer - postkolonialer - Zugehörigkeitskontext gedeutet werden, in dem sich vorherrschende Differenzordnungen der Migrationsgesellschaft aktualisieren.
Autorenportrait
Manuel Peters (Dr. phil.), geb. 1980, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Interkulturalität/UNESCO Chair in Heritage Studies an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg sowie Promotionsstudent an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Cultural Studies, Heritage Studies, Bildungstheorie und Bildungsforschung, Migrations-, Rassismus- und Zugehörigkeitsforschung, Postkolonialen und Postsozialistischen Ansätzen sowie Qualitativen Forschungsmethoden.
Weitere Details
Erschienen: 04.04.2022
Umfang: 330 S., 1.87 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783839460795
Umbreit-Nr.: 3064924
