'Wie kann ein Mann ein Ding lieben, das ihm zum Trotze auch denken will?' Lessing - , Wegbereiter' weiblicher Emanzipation?
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Zusatztext
Die vorliegende Studie untersucht anhand von Gotthold Ephraim Lessings bürgerlichen Trauerspielen 'Miß Sara Sampson' und 'Emilia Galotti', ob die in seinen Werken dargestellten Weiblichkeitsentwürfe im Einklang mit dem allgemeingültigen Geschlechterverständnis des 18. Jahrhunderts stehen oder ob Lessing eine modernere Auffassung bezüglich der Rolle der Frau eingenommen hat. In diesem Zusammenhang wird auch der Frage nachgegangen, ob Lessing als Sympathisant bzw. Fürsprecher einer Aufwertung der weiblichen Sphäre bzw. einer partiellen Loslösung vom traditionell vorherrschenden Frauenbild des 18. Jahrhunderts begriffen werden kann. Berechtigung erfährt diese Untersuchung vor dem Hintergrund von Lessings Einordnung als 'Dramatiker der Aufklärung', der sich jenen vernunftorientierten Maximen verpflichtet fühlte, die - im Sinne gegenwärtig geführter Debatten - 'den Menschen' in den Vordergrund stellte und nicht dessen Geschlechtszugehörigkeit.
Autorenportrait
Elena Tresnak wurde 1979 in Lübeck geboren. Ihr Studium der Literatur- und Sprachwissenschaften sowie Pädagogik an der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel schloss sie 2007 mit einer Studie zum Thema Weiblichkeitsentwürfe in Gotthold Ephraim Lessings bürgerlichen Trauerspielen erfolgreich ab. Fasziniert vom Thema weiblicher Emanzipation in der Literatur promovierte sie 2010 mit einer Untersuchung zu Fontanes Frauenfiguren. Elena Tresnak lebt und arbeitet heute als freiberufliche Lektorin und Autorin in Kiel.
Weitere Details
Erschienen: 31.07.2014
Umfang: 100 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.7 x 22 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783842871861
Umbreit-Nr.: 7028521
