Deutschlands Griff nach Übersee: Otto von Bismarcks Kolonialpolitik
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Zusatztext
Die Frage, warum Otto von Bismarck 1884 den entscheidenden Startschuss für die staatliche Übersee-Expansion Deutschlands gab, ist Gegenstand einer noch nicht beendeten Kontroverse und beschäftigt Historiker seit über 100 Jahren. Der Kanzler hatte das Reich nach dessen Gründung für "saturiert" erklärt und stets bekräftigt, wie wenig er von Kolonien hielt. Warum setzte er diese Grundüberzeugung - zumindest vorübergehend - außer Kraft? War seine beinahe schon pathologische Kolonialphobie einer neuen Kolonialphilie gewichen? Oder war die Kolonialpolitik für Otto von Bismarck - wie etwa seine viel gerühmte Sozialpolitik - einmal mehr nur ein Mittel zum Zweck der Festigung seiner Position und letztlich eine Machtfrage?
Autorenportrait
Werner Martin wurde 1977 in Marktoberdorf/Allgäu geboren. Das Studium der Neueren Geschichte, Politik- und Wirtschaftswissenschaften in Tübingen, Venezuela und Berlin schloss er im Jahre 2006 mit dem akademischen Grad des Magister Artium ab. Heute ist der Autor Leiter eines Schlosses der bayerisch-schwäbischen Hochschulen in der Nähe von Ulm. Dort beschäftigt er sich neben der Geschäftsführung und der wissenschaftlicher Koordination u.a. mit der überseeischen Handelsgeschichte der Welser und der Vöhlin.
Weitere Details
Erschienen: 21.07.2014
Umfang: 120 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.8 x 22 x 15.5 cm
ISBN/EAN: 9783842898820
Umbreit-Nr.: 6983022
