Die Macht des Herrschers
Personale und transpersonale Aspekte, Macht und Herrschaft 4
Mechthild Albert/Elke Brüggen/Konrad Klaus
Die Beiträgerinnen und Beiträger fragen nach den Vorstellungen, Werten und Normen, welche die jeweiligen zeitgenössischen Leitbilder des guten Herrschers bestimmten und die Grundlage für die konkrete Ausübung von Herrschaft bildeten. Zudem richten sie das Augenmerk auf die Interaktion des Herrschers mit den Eliten, wodurch Prozesse der Konsensbildung und der Legitimierung herrscherlicher Macht, aber auch Dynamiken ihrer Infragestellung und ihres Verlustes greifbar werden.
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Zusatztext
Unter Aufgabe der strikten Entgegensetzung von Personalität und Transpersonalität von Herrschaft und des Postulats einer vorwiegend personal geprägten vormodernen Herrschaft zeigen die hier vereinten Beiträge an zahlreichen Fallbeispielen aus Asien, Ägypten und Europa das Neben- und Miteinander personaler und transpersonaler Aspekte auf. Sie fragen nach den Vorstellungen, Werten und Normen, welche die jeweiligen zeitgenössischen Leitbilder des guten Herrschers bestimmten und die Grundlage für die konkrete Ausübung von Herrschaft bildeten. Zudem richten die Beiträge das Augenmerk auf die Interaktion des Herrschers mit den Eliten, wodurch Prozesse der Konsensbildung und der Legitimierung herrscherlicher Macht, aber auch Dynamiken ihrer Infragestellung und ihres Verlustes greifbar werden. The contributions to this volume, which are based on numerous case studies from Asia, Egypt, and Europe, aim to overcome the rigorous opposition of personality and transpersonality and thus the postulate of a pre-modern rulership that has been considered to hinge almost exclusively on the rulers person by emphasizing the coexistence and concurrency of pre-modern rulerships personal and transpersonal elements. Moreover, they discuss the ideas, values and norms which determined the respective contemporary models of the good ruler and formed the basis for the concrete exercise of rule. As a third issue, they also focus on the interaction of the ruler with the elites, whereby processes of consensus-building and legitimization of the rulers power, as well as the dynamics of their questioning and loss, become tangible.
Autorenportrait
Prof. Dr. Matthias Becher studierte Geschichte und Politische Wissenschaften in Konstanz und ist seit 1998 Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn sowie seit 2016 Sprecher des Sonderforschungsbereichs 1167.
Weitere Details
Erschienen: 09.12.2019
Umfang: 371 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.5 x 23.7 x 16.3 cm
ISBN/EAN: 9783847110743
Umbreit-Nr.: 8039154
