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Der Bischof stirbt

Cover von Der Bischof stirbt

Zu Form, Funktion und Vorstellung bischöflicher Sterbeberichte (6.-12. Jahrhundert), Orbis Mediaevalis 20, Vorstellungswelten des Mittelalters

Weber, Matthias

Vandenhoeck & Ruprecht

In einem Überblick von grundlegenden Bestimmungen der (Spät-)Antike und eingehenden Analysen der narrativen Quellen des westeuropäischen Mittelalters bis zur Zeit des 'Investiturstreits' zeichnet Matthias Weber die vorstellungsgeschichtliche Entwicklung nach, die in der Verkettung von Todesvorstellungen, Bischofsideal und Darstellungsweise zu erkennen ist.

89.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Der Tod als fundamentale kulturelle und religiöse Größe findet besondere Berücksichtigung bei der Schilderung des Ablebens eines Bischofs - doch wandeln sich sowohl die Vorstellungen vom Tod, die Anforderungen an Bischöfe und auch die Art, das Geschehene wiederzugeben. Ohne das Zentrum der Handlung darzustellen, erhalten Todesberichte dadurch ein besonderes Aussagepotential, gibt doch ihre Analyse weniger Auskunft über ein tatsächliches Geschehen als über den Wandel der Vorstellungswelt sowie ihrer Ausdrucksweisen und -möglichkeiten. In einem Überblick von grundlegenden Bestimmungen der (Spät-)Antike und eingehenden Analysen der narrativen Quellen des westeuropäischen Mittelalters bis zur Zeit des 'Investiturstreits' zeichnet Matthias Weber die vorstellungsgeschichtliche Entwicklung nach, die in der Verkettung von Todesvorstellungen, Bischofsideal und Darstellungsweise zu erkennen ist. Death as a fundamental cultural and religious factor is given special consideration in the account of a bishops demise - but the ideas of death, the demands placed on bishops, and the way of portraying what has happened are changing. Without representing the center of the plot, death reports thus acquire a special expressive potential, since their analysis provides information less about actual events than about the change in the world of imagination and its modes and possibilities of expression. In an overview of fundamental determinations of (late) antiquity and in-depth analyses of the narrative sources of the Western European Middle Ages up to the time of the Investiture Controversy, Matthias Weber traces the development in the history of imagination that can be seen in the connection of ideas of death, the bishops ideal, and the mode of representation.

Autorenportrait

Matthias Weber ist Wissenschaftlichger Mitarbeiter an der Bochumer Arbeitsstelle der Regesten des salischen Hauses.

Weitere Details

Erschienen: 14.11.2022

Umfang: 663 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 4 x 23.5 x 17 cm

ISBN/EAN: 9783847114918

Umbreit-Nr.: 5757991

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