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Von der Kritik der Parteien zur außerparlamentarischen Opposition

Cover von Von der Kritik der Parteien zur außerparlamentarischen Opposition

Die jungkonservative Klub-Bewegung in der Weimarer Republik und ihre Auflösung im Nationalsozialismus, Historische Grundlagen der Moderne 10

Postert, André

Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

98.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

In Klubs landesweit formierten sich nach 1918 Intellektuelle, brgerliche Eliten und Adelige zur jungkonservativen Bewegung. Den Staat von Weimar lehnten sie ab, insbesondere aber die Massenparteien, die sie fr den Verfall der hohen Politik verantwortlich machten. Was sie forderten, war ein parteifreier Staat; ein "Drittes Reich", allerdings von einer konservativ-aristokratischen Elite gefhrt. Das Buch diskutiert Ideen, Konzepte, soziale Vergemeinschaftung und politische Modelle der Bewegung. So wird einerseits der breite Einfluss des Jungkonservatismus in der Endphase der Weimarer Republik aufgezeigt und andererseits dessen Mitwirkung an der Zerstrung der demokratischen Ordnung bekrftigt. Mit frischer Perspektive und neuen Quellen wird der Weg der Jungkonservativen in den NS-Staat verfolgt. Am Ende stand nicht das erhoffte parteifreie "Dritte Reich", sondern der NS-Totalitarismus, in dem sich die jungkonservativen Klubs binnen krzester Zeit auflsten.

Weitere Details

Erschienen: 13.06.2014

Umfang: 536 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783848707683

Umbreit-Nr.: 6167071

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