Von der Kritik der Parteien zur außerparlamentarischen Opposition
Die jungkonservative Klub-Bewegung in der Weimarer Republik und ihre Auflösung im Nationalsozialismus, Historische Grundlagen der Moderne 10
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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Zusatztext
In Klubs landesweit formierten sich nach 1918 Intellektuelle, brgerliche Eliten und Adelige zur jungkonservativen Bewegung. Den Staat von Weimar lehnten sie ab, insbesondere aber die Massenparteien, die sie fr den Verfall der hohen Politik verantwortlich machten. Was sie forderten, war ein parteifreier Staat; ein "Drittes Reich", allerdings von einer konservativ-aristokratischen Elite gefhrt. Das Buch diskutiert Ideen, Konzepte, soziale Vergemeinschaftung und politische Modelle der Bewegung. So wird einerseits der breite Einfluss des Jungkonservatismus in der Endphase der Weimarer Republik aufgezeigt und andererseits dessen Mitwirkung an der Zerstrung der demokratischen Ordnung bekrftigt. Mit frischer Perspektive und neuen Quellen wird der Weg der Jungkonservativen in den NS-Staat verfolgt. Am Ende stand nicht das erhoffte parteifreie "Dritte Reich", sondern der NS-Totalitarismus, in dem sich die jungkonservativen Klubs binnen krzester Zeit auflsten.
Weitere Details
Erschienen: 13.06.2014
Umfang: 536 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783848707683
Umbreit-Nr.: 6167071
