Lebenswelten im Umbruch - Zwischen Chaos und Ordnung
Wiener Vorlesungen 106
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Zusatztext
Umbrüche sind immer auch Krisen, da sie vom Individuum nicht nur als Übergang erlebt werden, sondern ebenso eine langfristige Ungewissheit und Unsicherheit darstellen, die für manche schwer oder gar nicht zu ertragen ist. Der Psychologe und Psychotherapeut Jürgen Kriz beschäftigt sich mit Brüchen in individuellen Biografien und untersucht den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Konstellationen und der persönlichen Betroffenheit Einzelner vor dem Hintergrund der Geschichte des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts. Anhand von Beispielen aus der psychotherapeutischen Praxis zeigt er Möglichkeiten auf, wie erstarrte Dynamiken und Kontrollzwänge durch die Förderung von Selbstorganisationsprozessen abgebaut und Umbrüche auf diese Weise als lebensförderliche Transformationschancen erkannt werden können.
Autorenportrait
Jürgen Kriz, 1944 geboren, studierte Psychologie und Philosophie sowie Astronomie/Astrophysik in Hamburg und Wien, wo er 1968 promovierte. Nach Professuren für Statistik, Forschungsmethoden und Wissenschaftstheorie ist er Professor für 'Psychotherapie und klinische Psychologie'. Psychotherapeut und Ausbilder für klientzentrierte Psychotherapie (GwG). Rund 200 Beiträge und 19 Bücher über methodisch-statistische und klinisch-therapeutische Fragen, u. a. Grundkonzepte der Psychotherapie, Chaos und Struktur, Systemtheorie, Chaos, Angst und Ordnung.
Weitere Details
Erschienen: 01.09.2004
Umfang: 76 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.2 x 18.5 x 12.5 cm
ISBN/EAN: 9783854525066
Umbreit-Nr.: 1038479
