Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Max Gubler

Cover von Max Gubler

Malen in der Krise - Das unbekannte Spätwerk

Brand-Claussen, Bettina/Claussen, Peter Cornelius

Scheidegger u. Spiess Verlag

77.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Der in der Schweiz bekannte Maler Max Gubler (1898-1973) brach auf dem Zenit seines Erfolges 1957 psychisch und physisch zusammen und war die letzten anderthalb Jahrzehnte seines Lebens in psychiatrischen Anstalten interniert. In den ersten drei Jahren dieser Leidenszeit malte er periodisch in Kliniken und daheim, wo er unter ärztlicher Fernaufsicht stand. Das Oeuvre von 400 Gemälden wurde vor der Öffentlichkeit verborgen. Dieses Buch präsentiert zum ersten Mal das Spätwerk des Malers und entwirft dessen Lebensgeschichte als sich selbst erfüllende Legende zwischen Genie und Wahnsinn. Wichtige Kommentare zur radikalisierten Bildproduktion der Krisenzeit sind die unpublizierten Tagebücher des Kunsthistorikers und Freundes Gotthard Jedlicka (1899-1965). In Porträts, Landschaften, Paarbildern und 'wilden Köpfen' suchte der Künstler den Verstörungen eine neue Realität entgegenzusetzen. Visueller Ausdruck einer nahezu unerträglichen Situation sind Max Gublers späte Bilder eine Provokation und zugleich ein berührendes Zeugnis - jedenfalls künstlerisch eine Entdeckung.

Weitere Details

Erschienen: 16.10.2014

Umfang: 440 S.

Sprache: Deutsch

Einband: HLN

Format: 4 x 27.2 x 21 cm

ISBN/EAN: 9783858814371

Umbreit-Nr.: 6741731

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.