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Antigone

Cover von Antigone

Hingabe und Machtmissbrauch in der Tragödie des Sophokles

Kubik, Wolfgang

Neufeld Verlag

15.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Warum wird ein über zweitausend Jahre altes griechisches Drama in Gymnasien gelesen und auf deutschen Bühnen aufgeführt? Was macht die Dichtung eines Sophokles zu Macht und Machtmissbrauch so brandaktuell? Sophokles lebte und dichtete in einer Zeit des Niedergangs der Athenischen Demokratie. Die hergebrachte Religion hatte ihre prägende Kraft verloren. Das Wettrüsten zwischen der Seemacht Athen und der Landmacht Sparta steuerte zu auf einen kritischen Point of no return. Geradezu prophetisch hat Sophokles die verhängnisvollen Folgen eines Kampfes um Macht um jeden Preis beschrieben. Für die Heldin der Tragödie, Antigone, gibt es etwas, das ihr heilig ist, und das ist für sie nicht verhandelbar. Göttliches Gesetz steht über menschlichem Gesetz. Daraus schöpft die junge Frau die Kraft zum Widerstand bis zum Äußersten, zur Hingabe ihres Lebens. Aber die Mächtigen können solch eine innere Freiheit und Unabhängigkeit nur schwer ertragen. Das ist auch heute noch so.

Autorenportrait

Wolfgang Kubik, geb. 1943, ist lutherischer Theologe. Promotion in Heidelberg. Dozent am Missionsseminar Hermannsburg. Gastdozent am Lutheran Theological Seminary in Hongkong. Landeskirchenrat in Bückeburg. Mitbegründer einer evangelischen Kommunität. Ruhestand in Göttingen-Bovenden.

Weitere Details

Erschienen: 15.03.2018

Umfang: 142 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.3 x 21 x 13.5 cm

ISBN/EAN: 9783862560899

Umbreit-Nr.: 3649341

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