Terror in der Provinz Brandenburg
Frühe Konzentrationslager 1933/34, Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten 46
Metropol Friedrich Veitl-Verlag
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Zusatztext
Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Wie überall im Deutschen Reich wurde dieses Ereignis auch in der preußischen Provinz Brandenburg von den Anhängern der neuen Regierung gefeiert. Gleichzeitig setzte die Verfolgung der politischen Gegner der neuen Regierung ein. Örtliche SA-Standarten, SS und Polizei verschleppten überwiegend Kommunisten und Sozialdemokraten, darunter auch viele Abgeordnete von Stadt- und Landesparlamenten, in provisorische Haftstätten. Bis zum Sommer 1933 entstanden allein in der damaligen Provinz Brandenburg neun Konzentrationslager. Genutzt wurden leer stehende Fabrikgebäude, Garagen, alte Schulen oder Keller. Viele der Inhaftierten überlebten die Torturen nicht. Lokalzeitungen berichteten breit über die Verhaftungen und Konzentrationslager. Der Band dokumentiert eine Wanderausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen über diese frühen Konzentrationslager in der Provinz Brandenburg. Viele dieser oft kurzzeitigen Folterstätten sind heute vergessen.
Weitere Details
Erschienen: 07.08.2014
Umfang: 180 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.2 x 24 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783863312114
Umbreit-Nr.: 7027928
