Bücher im Exil: Lebensspuren ihrer jüdischen Besitzer
ZeitgeschichteN 25
Metropol Friedrich Veitl-Verlag
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Zusatztext
Besitzvermerke in den wenigen Büchern, die jüdische Emigranten nach 1933 auf der Flucht mitnehmen konnten, liefern Hinweise darauf, wie es ihnen im Exil ergangen ist. Bücher, ob ganze Bibliotheken oder einzelne Bände, die Emigranten oder Opfern der Shoah gehörten, sind stumme Überlebende, wie Lucy Dawidowicz es einmal formuliert hat. Sie vermögen bisher unerzählte Geschichten in Erinnerung zu rufen. Die hier getroffene Auswahl aus einer Privatsammlung legt Zeugnis von insgesamt zehn Einzelschicksalen ab, darunter mehrheitlich von Überlebenden, aber auch von einem jungen Berliner Juden, den die Nazis 1942 deportiert und dann in Auschwitz ermordet haben.
Weitere Details
Erschienen: 26.09.2022
Umfang: 262 S.
Sprache: Deutsch
Format: 1.5 x 20 x 12.5 cm
ISBN/EAN: 9783863316587
Umbreit-Nr.: 6384776
