Europavisionen
Die Vereinigten Staaten von Europa und Paneuropa in deutschen und österreichischen Pressedebatten 1922-1932, HISTORISCHE DEMOKRATIEFORSCHUNG 27, Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung
Metropol Friedrich Veitl-Verlag
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Zusatztext
Europavisionen wurden seit den 1920er- und frühen 1930er-Jahren für eine breitere Öffentlichkeit verdichtet wahrnehmbar. Kriegsfolgen und parallel auch in Mitteleuropa demokratische Aufbrüche waren dafür Antriebskräfte. Über friedenspolitische, gewerkschaftliche und Regierungs-Impulse zu diversen Europakonzepten hinaus fehlen Studien, die zunehmend digitalisierte Zeitungsbestände durch Suchbegriffe erschließen. In diesem Buch geschieht das anhand zweier Signalwörter für deutsche und österreichische Tagespresse: Die Vereinigten Staaten von Europa werden häufig mit dem Heidelberger Programm der SPD von 1925 unter Federführung Rudolf Hilferdings verbunden; sie wurden aber darüber hinaus besonders auch in Verbindung mit französischen Stichwortgebern wie dem Außenminister Aristide Briand thematisiert. Paneuropa fand seit einem Wiener Kongress 1926 der um Richard Coudenhove-Kalergi gruppierten Paneuropa-Union über elitäre Zirkel hinaus auch vermehrt Eingang in Berichte und Kommentare der Massenpresse.
Weitere Details
Erschienen: 03.09.2025
Umfang: 491 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 4 x 23.7 x 16.5 cm
Lesealter: Lesealter: 16-99 J.
ISBN/EAN: 9783863318246
Umbreit-Nr.: 7205366
