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Auschwitz vor Gericht

Cover von Auschwitz vor Gericht

Fritz Bauers Vermächtnis und seine Missachtung

Renz, Werner

CEP GmbH / Europäische Verlagsanstalt

25.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird nicht mehr am Lager geführt, wird nicht besorgt

Zusatztext

Werner Renz zeichnet in diesem Band die NS-Prozesse nach, angefangen mit dem ersten Auschwitz-Prozess unter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer in Frankfurt am Main über die Frankfurter Nachfolgeprozesse bis hin zu den jüngsten Verfahren gegen Demjanjuk, Hanning und Gröning. Dabei analysiert er die jeweilige Rechtsauffassung und die Rechtspraxis dieser Prozesse und deren Resonanz in der Öffentlichkeit. So hatte eine uneinheitliche Rechtsprechung in den vergangenen Jahrzehnten eine inkonsequente Justizpraxis zur Folge. Freisprüche und Verfahrenseinstellungen liefen für manche Kritiker auf Strafvereitelung hinaus. Zahllose Holocaust-Täter blieben unbehelligt. Insgesamt kann bei der Aufarbeitung der NS-Verbrechen das Versagen nicht nur der Justiz, sondern auch der Politik, der Strafrechtswissenschaft, der Zeitgeschichtsforschung und der deutschen Öffentlichkeit festgestellt werden.

Autorenportrait

Werner Renz, Renz, bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Archivs des Fritz Bauer Instituts, Autor von Fritz Bauer und das Versagen der Justiz. Nazi-Prozesse und ihre Tragödie (Europäische Verlagsanstalt, 2015), Herausgeber von Interessen um Eichmann (Campus-Verlag, 2012) und Mitherausgeber von Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963 - 1965). Kommentierte Quellenedition (Campus-Verlag, 2013) und Henry Ormond - Anwalt der Opfer (Campus-Verlag, 2015).

Weitere Details

Erschienen: 15.06.2018

Umfang: 291 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2 x 20 x 13.1 cm

ISBN/EAN: 9783863930899

Umbreit-Nr.: 3987181

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