Nach dem Schrumpfen
Stadtbezogene Identität als Potenzial schrumpfender Städte
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Zusatztext
Jede Stadt besitzt endogene Potenziale, die verhindern, dass sich städtische Schrumpfung ungebremst fortsetzt und zum Exodus führt. Ausgesprochen wirksame Ressourcen sind die emotionalen Ortsbindungen der Bewohnerinnen und Bewohner. Als retardierende Elemente schaffen sie schrumpfenden Städten und ihren Entscheidungsträgern Handlungsspielräume. Für Personen sind biografisch konstruierte Ortsbezüge Sicherheit verbürgende Teile des Selbstkonzeptes. Menschen mit ausgeprägter stadtbezogener Identität sind vergleichsweise sesshaft, sie sind flexibel im Knüpfen neuer lokaler Bezüge und engagierter als weniger Ortsverbundene. Identitäre Ortsbezüge geben an Städten orientiertem Handeln einen Sinn. Sie erweisen sich im wahrsten Wortsinn als "sinnvoll".
Autorenportrait
Ralph Richter studierte an den Universitäten Leipzig und Neapel Soziologie sowie Kommunikations- und Medienwissenschaften. Im Jahr 2011 schloss er seine Promotion ab. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projektverbund "Eigenlogik der Städte" an der Technischen Universität Darmstadt.
Weitere Details
Erschienen: 05.07.2013
Umfang: 362 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783865964397
Umbreit-Nr.: 5908762