Jugenddelinquenz
Die Produktivität eines Problems in den USA der späten 1940er bis 1960er Jahre, Konflikte und Kultur - Historische Perspektiven, Bd. 30
Delinquency Scare
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Zusatztext
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkte sich in den USA die Wahrnehmung, dass Jugenddelinquenz ein äußerst gravierendes Problem darstellte und die Gesellschaft in ihren Grundfesten gefährdete. Nina Mackert untersucht die Ausmaße dieser 'Delinquency Scare' und zeigt, wie sie weit über Sorgen um Jugendliche hinausging und die soziale Ordnung in den USA mitgestaltete. Zu ihren Auswirkungen gehörten Veränderungen im Jugendstrafsystem, in der Sozialarbeit sowie in Schul- und Familienpolitik. Die Beschäftigung mit Delinquenz war Teil von Auseinandersetzungen um gesellschaftliche Hierarchien, um Bürgerrechte, gesellschaftliche Teilhabe und Anerkennung. Die Autorin kann insbesondere zeigen, wie während der 'Delinquency Scare' gerade Erwachsene für eine scheinbar in Unwucht geratene soziale Ordnung verantwortlich gemacht wurden.
Autorenportrait
Nina Mackert ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte der Universität Erfurt, derzeit im Thyssen-Forschungsprojekt »Das essende Subjekt. Eine Geschichte des Politischen in den USA vom 19. bis zum 21. Jahrhundert«. 2012 wurde sie mit vorliegender Arbeit dort promoviert.
Weitere Details
Erschienen: 17.09.2014
Umfang: 340 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.3 x 22.4 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9783867645591
Umbreit-Nr.: 7083238
