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Kein Zeuge darf überleben

Cover von Kein Zeuge darf überleben

Der Genozid in Ruanda

Des Forges, Alison

Hamburger Edition

30.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

'Als ich nach draußen kam, waren keine Vögel da. Die Sonne schien, und es stank nach Tod.' Ein Überlebender des Völkermords Während des Völkermordes 1994 in Ruanda wurden innerhalb von 13 Wochen mindestens eine halbe Million Menschen getötet. Obwohl die Täter ausschließlich zu den Hutu und die Opfer überwiegend zu den Tutsi zählten, waren nicht ethnische Spannungen zwischen den beiden Volksgruppen das Motiv: Eine kleine, privilegierte Gruppe in Kigali fürchtete ihre Entmachtung und initiierte den Massenmord. Auch die von Anfang an gutinformierte internationale Gemeinschaft, die den Massakern untätig zusah, trägt eine Mitverantwortung an dem Genozid. Laut Alison Des Forges hätte ein entschlossenes gemeinsames Vorgehen auf politischer oder militärischer Ebene das Blutvergießen höchstwahrscheinlich verhindern oder beenden können.

Autorenportrait

Alison Des Forges war Senior Advisor der Afrikaabteilung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Des Forges beschäftigte sich zeitlebens vorwiegend mit der Region der Großen Seen in Afrika, vor allem mit dem Genozid in Ruanda sowie mit Massenverbrechen und Menschenrechtsverletzungen dort und in den Nachbarstaaten.

Weitere Details

Erschienen: 01.12.2016

Umfang: 948 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 5.9 x 23 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783868543117

Umbreit-Nr.: 791826

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