Marcel Beyer
TEXT+KRITIK 218/219/2018
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Zusatztext
Marcel Beyer erhielt für sein Werk den Büchner-Preis, den Kleist-Preis, den Oskar-Pastior-Preis und den Literaturpreis der Stadt Bremen. Marcel Beyers lyrische sowie poetologische Auseinandersetzung mit Dichtern wie Gottfried Benn und Ezra Pound, Friederike Mayröcker und Ossip Mandelstam zeigt sich zuallererst im sprachlichen Material. Er sammelt sein Zeichenrepertoire aber nicht nur aus der Hochliteratur, sondern genauso aus Popsongs, aus der Werbung, aus flüchtig wahrgenommenen Graffitis. Seine Gedichte, seine Prosa, seine Essays saugen alles auf, sie verwandeln Alltägliches in literarisches Sprechen und sind so das Gegenteil von Weltabgewandtheit. Die Beiträge des Doppelheftes gehen unterschiedlichen Facetten der Wortkunst Beyers und den medialen Transfers seiner Werke nach. Ergänzt werden sie um eine lyrische Laudatio von Friederike Mayröcker und eine literarische Annäherung an eines seiner Gedichte von Tom Schulz.
Autorenportrait
Christof Hamann, geb. 1966, Professur für Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln. Zuletzt erschienen von ihm u.a. "Was Fußball Macht. Zur Kultur unseres Lieblingsspiels" (2014, Mithg.) und "Zwischen Normativität und Normalität. Zur diskursiven Position der ,Mitte' in populären Zeitschriften nach 1848" (2014).
Weitere Details
Erschienen: 15.05.2018
Umfang: 178 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.2 x 23 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783869166803
Umbreit-Nr.: 3214967
