Architekturführer Taschkent
Zusatztext
Usbekistan ist ein Land mit zwei Gesichtern - in Europa einerseits als ehemalige Sowjetrepublik, andererseits romantisierend als Land der Seidenstraße und Heimat der Märchen aus Tausendundeiner Nacht wahrgenommen. Die Hauptstadt Taschkent nimmt eine besondere Rolle in der sowjetischen Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts ein. 1966 von einem Erdbeben heimgesucht, wurde Taschkent in den Folgejahren zur sozialistischen Musterstadt mit breiten Magistralen, seriellen Plattenbauten und ausdrucksstarken Gebäuden für das öffentliche Leben umgebaut. Diese Publikation, der erste Architekturführer in deutscher Sprache und russischer Übersetzung, birgt einen differenzierten Blick auf die Architektur in Taschkent - sowohl auf die historische Baukunst als auch auf die Bauten der Sowjetzeit. Darüber hinaus bietet der Band eine Übersicht zur neo-usbekischen Architektur, die seit der Unabhängigkeit 1992 entstanden ist. Eine Sonderausgabe des Architekturführers Usbekistan (ISBN 9783869221984) mit dem Schwerpunkt Taschkent in deutscher und russischer Sprache.
Autorenportrait
Philipp Meuser, Jahrgang 1969, Architekt BDA und Verleger. Zahlreiche Planungs- und Bauprojekte in Russland und Asien. Gemeinsames Architekturbüro mit Natascha Meuser in Berlin. Autor verschiedener Bücher zur sowjetischen Baugeschichte sowie zur zeitgenössischen Architektur in Russland und Zentralasien.
Weitere Details
Erschienen: 15.01.2012
Umfang: 368 S., über 350 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: PB
Format: 2.5 x 24.6 x 13.8 cm
ISBN/EAN: 9783869221656
Umbreit-Nr.: 7047481
