Das Rote Kloster
Eine Geschichte der Journalistenausbildung in der DDR, Theorie und Geschichte der Kommunikationwissenschaft 14
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Zusatztext
In diesem Buch kommen elf Zeitzeugen zu Wort: Professoren und Dozenten, die an der Karl-Marx-Universität Leipzig die DDR-Journalistik erfunden und bis zum Ende getragen haben - von Franz Knipping, Heinz Halbach, Werner Michaelis und Fritz Beckert über Hans Poerschke, Karl-Heinz Röhr und Klaus Preisigke bis zu Wolfgang Tiedke, Wulf Skaun, Bernd Okun und Sigrid Hoyer. Diese Liste deckt alle Zeiträume (von den frühen 1950er-Jahren bis weit nach dem Ende der DDR), alle Positionen (Student, Mittelbau, Professor, Dekan bzw. Direktor) und alle Wege an die Spitze der akademischen Pyramide ab. Auf diese Weise entsteht nicht nur ein einzigartiges Panorama des Roten Klosters (eine selbstironische Bezeichnung, geprägt schon von den ersten Studenten an der Fakultät für Journalistik), sondern zugleich eine andere Geschichte Ostdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg - eine Geschichte vom sozialen Aufstieg, vom Ringen um das, was möglich war, und von den Grenzen, die es innen und außen dafür gab. Eingeordnet werden die Gespräche durch eine Kollektivbiografie und einen Blick auf den Alltag der Studenten. Diese beiden Texte helfen genauso wie die Dokumentation eines Ost-West-Gipfels vom Mai 1990 und das Kapitel Abwicklung und Neustart zu verstehen, warum das Leipziger Paradigma im größeren Deutschland chancenlos war.
Weitere Details
Erschienen: 15.10.2025
Umfang: 352 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.2 x 21.4 x 14.2 cm
ISBN/EAN: 9783869627441
Umbreit-Nr.: 7082876
