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Werwölfe und Tierverwandlungen im Mittelalter

Cover von Werwölfe und Tierverwandlungen im Mittelalter

Leubuscher, Rudolf

Bohmeier, Johanna, Verlag

12.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Die Vorstellung, dass sich Menschen in Tiere verwandeln könnten, lässt sich bis ins Altertum zurückverfolgen. Weil die Verwandlung vorzugsweise in Wölfe und Hunde geschehen sollte, so erhielt die Krankheit' den Namen Lykanthropie und Kynanthropie. Durch dieses Buch werden Sie die einzelnen Fälle in fortwährender Beziehung mit dämonischen Vorstellungen kennenlernen. Bei den Erklärungen der einzelnen Schriftsteller, selbst aufgeklärter Ärzte, welche die Wolfsverwandlung schon als eine reine Krankheit auffassen, werden Sie den ungeheuren Einfluss von dem Glauben an die unmittelbare Einwirkung des Teufels erkennen. Auffallend ist bei dem Überblick über die Fälle der Lykanthropie ihre weite Verbreitung. Sie kommt in Frankreich, in Deutschland, im Norden und Süden Europas vor, und ähnliche Sagen von Verwandlung einer ganzen Menschenklasse in Hyänen sind in Abyssinien heimisch. Die Gemeinsamkeit einer Sage unter verschiedenen Himmelsrichtungen und bei verschiedenen Völkern deutet auf einen gemeinsamen menschlichen Grundsatz hin und auf ihre Entstehung auf ähnliche Grundzustände des menschlichen Organismus. Dieser Einblick gibt uns eine Art Berechtigung, der Verbreitung der Sage nachzuspüren.

Autorenportrait

InhaltsangabeVorwort I. Die Werwolfssucht (Lykanthropie) II. Auffassung des Mittelalters und Hexensalben III. Epikrise - Die Entstehung des Wahns der Tierverwandlung

Weitere Details

Erschienen: 15.05.2008

Umfang: 80 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783890945620

Umbreit-Nr.: 7133433

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