Die Befreiung der Natur
Zum Verhältnis von Natur und Freiheit bei Herbert Marcuse, Neue Kleine Bibliothek 291
Papyrossa Verlags GmbH & Co. KG
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Zusatztext
Worin liegen die Gründe für die bedrohliche Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen? In der kapitalistischen Struktur der Gesellschaft? In der Herrschaft über die Natur? Doch: Wer herrscht da über wen? Kann die Natur überhaupt ein beherrschtes Subjekt sein? Die heutige Wirklichkeit der Naturaneignung und die philosophischer Tradition entstammenden Begriffe von Natur, Subjekt, Freiheit und Herrschaft zusammenzubringen, das ist keine einfache Aufgabe. Herbert Marcuse packte sie an - in seinen Ausführungen zu 'Natur und Revolution', erschienen in einer Zeit, als ökologische Oppositionsbewegungen gerade aufkeimten. Sie waren eine Pioniertat, tastend genug, seinerzeit kaum beachtet; heute sind sie fast vergessen - und wiederzuentdecken. Marcuse forderte ohne Umschweife: Befreit die Natur! Ohne diese Befreiung könne die Befreiung der Menschen von kapitalistischer Herrschaft nicht gelingen. Daran anknüpfend fragt Ulrich Ruschig nach dem Verhältnis von Natur und Freiheit im Kapitalismus und zeigt: Von der Umwälzung dieses Verhältnisses hängt das Überleben der Menschheit ab.
Autorenportrait
Ulrich Ruschig, Dr. rer. nat., Dr. phil. habil., Professor für Philosophie im Ruhestand. Stand lange Jahre als Direktor dem Institut für Philosophie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vor.
Weitere Details
Erschienen: 15.07.2020
Umfang: 115 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.2 x 19.8 x 13 cm
ISBN/EAN: 9783894387419
Umbreit-Nr.: 9302143
