Kritische Orthodoxie
Zum Umgang evangelischer und anglikanischer Theologen mit der Lehrformel von Chalcedon, Konfessionskundliche und kontrovers-theologische Studien LXXX
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Zusatztext
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts stellte die Lehrformel, die während des Konzils von Chalcedon (451) verabschiedet worden war, beinahe unbestritten die Grundlage der christologischen Reflexion dar. Das änderte sich, als in der evangelischen Theologie die Unterscheidung zwischen dem "Jesus der Geschichte" und dem "Christus des Glaubens" aufkam. Diese setzte sich auch im englischen Sprachraum durch, vor allem in der anglikanischen Theologie, bis sich mit der analytischen Religionsphilosophie eine Gegenbewegung formierte. Wie es dazu kam, wird im ersten Teil der vorliegenden Studie dargelegt. In einem zweiten Teil wird ein anderer Einwand vorgestellt, der gegen eine an die Lehrformel von Chalcedon anschließende Christologie vorgebracht worden ist. Es geht um die namentlich mit Immanuel Kant verbundene Metaphysikkritik, d. h. die Infragestellung der Substanzontologie, auf deren Grundlage die altkirchliche Lehrbildung erfolgt war.
Weitere Details
Erschienen: 27.04.2017
Umfang: 264 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.2 x 23.7 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9783897106994
Umbreit-Nr.: 1132413
