Verbrennen der Myrte
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Zusatztext
Zerrissen zwischen zwei Welten, die sich in ihm ständig zu vereinen suchen, träumt Wahid Nader von Syrien und Deutschland, vom Euphrat und der Elbe. Von seinem Leben in Sachsen-Anhalt, über sein Heimatdorf an der Mittelmeerküste, bis hin zu den Veränderungen und dem Ausbruch der Gewalt in Syrien spannt sich der Bogen dieses Bandes. In sechs Kapiteln bewegen sich die Gedichte zwischen Lust und Trauer, Verbundenheit und Sehnsucht.
Autorenportrait
Wahid Nader, geboren 1955 in Bmanneh, Syrien, studierte Chemie- und Petroltechnik in Homs. Nach Ergänzungsstudium und Promotion in Magdeburg lehrte er fünf Jahre in Aleppo, bevor er 1995 nach Magdeburg zurückkehrte. Heute arbeitet Nader als Dozent, Übersetzer und Schriftsteller; Gedichte verfasst er bereits seit Anfang der siebziger Jahre. 1984 und 2000 erschienen zwei Lyrikbände von ihm in Damaskus und Homs; 2010 folgte sein deutsches Debüt Ich weide Sterne auf trunkener Nacht. Ins Arabische übersetzte er u.a. Atemschaukel von Herta Müller sowie Lyrikbände von Erich Fried und Daniela Danz.
Weitere Details
Erschienen: 29.04.2019
Umfang: 108 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 21 x 13 cm
ISBN/EAN: 9783899302455
Umbreit-Nr.: 7111664
