Migration und Gesundheitspolitik
Flüchtlinge und Vertriebene in Niedersachsen 1945-1953 - Studien zur historischen Migrationsforschnung 17, Studien zur Historischen Migrationsforschung (SHM) 17
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Zusatztext
Flüchtlinge und Vertriebene galten unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg als Seuchenträger, als gesundheitlich besonders gefährdete, aber auch besonders gefährliche Bevölkerungsgruppe. Die vorliegende Arbeit untersucht die gesundheitliche Situation dieser Gruppe und hinterfragt die Reaktion von Gesundheitspolitik und Gesundheitsverwaltung.Am Beispiel des Hauptflüchtlingslandes Niedersachsen wird u. a. der Einfluß der nationalsozialistischen Medizinalbürokratie auf den gesundheitspolitischen Umgang mit den Zuwanderern gezeigt. Im Fazit führte die niedersächsische Politik durch gezielte Horrormeldungen über wachsende Infektions- und Seuchengefahren zur Ausgrenzung, zugleich aber auch zu einer nachhaltigen Verbesserung der Gesundheitsfürsorge im Land.
Weitere Details
Erschienen: 08.08.2006
Umfang: 325 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.3 x 24.7 x 17.2 cm
ISBN/EAN: 9783899712209
Umbreit-Nr.: 955110
