Der Tod des Weltmeisters
Eine Radsportkarriere im Dritten Reich - Roman, velothek 2
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Zusatztext
Otto Pagler gewinnt im September des Jahres 1932 in Rom den Weltmeistertitel der Amateure im Sprint. Damit beginnt für den neunzehnjährigen arbeitslosen Jungen aus Köln einen erfolgreiche Karriere. Sieben Jahre lang feierte er seine Siege als Berufsfahrer auf den Radrennbahnen in Belgien, Holland, Frankreich, Italien und der Schweiz. Ein Sportroman könnte man meinen. Gewiss sind spannende Schilderungen vieler internationaler Rennen ein integrierter Bestandteil dieses Buches. Vor allem aber konfrontiert es den Leser mit den brutalen Auswirkungen des faschistischen Regimes und dem heldenhaften Widerstandskampf in dieser Zeit. Herbert Friedrich lässt in seinem aktionsreichen Roman ein Stück Geschichte aus Deutschlands dunkelster Vergangenheit lebendig werden - literarisch ausgezeichnet bewältigt. Dieses Buch ist von der intensiven Aussagekraft eines Zeitdokuments - realistisch, eindrucksvoll und tief anrührend.
Autorenportrait
Herbert Friedrich, geboren 1926 in Zschachwitz bei Dresden. Nach der Volksschule Besuch der Lehrerweiterbildungsanstalt in Frankenberg. Von 1945 bis 1949 sowjetische Kriegsgefangenschaft in Mittelasien. Nach der Rückkehr Hilfsarbeiter, dann Lehrer. 1958/61 Studium am Literaturinstitut in Leipzig. Seidem freischaffend. Herbert Friedrich lebt in Dresden.
Weitere Details
Erschienen: 04.05.2015
Umfang: 448 S.
Sprache: Deutsch
Einband: LN
Format: 3.5 x 21.5 x 13 cm
Lesealter: Lesealter: 15-99 J.
ISBN/EAN: 9783931965556
Umbreit-Nr.: 7378135
