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Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung und jüdische Flüchtlinge in Kôbe

Cover von Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung und jüdische Flüchtlinge in Kôbe

Dokumente, Texte, Materialien 70

Kaneko, Martin

Metropol Friedrich Veitl-Verlag

19.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Die Studie geht der Frage nach, ob es in Japan unter der Kriegsregierung eine offizielle Politik der "Judenfreundlichkeit" gegeben hat. Die Verfechter dieser These beziehen sich vor allem auf drei Argumente: die von Sugihara Chiune in Kaunas/Litauen an jüdische Flüchtlinge erteilten Visa (Juli/August 1940), den "projüdischen" Beschluss der Fünf-Minister-Konferenz (1938) und die Aufnahme von angeblich 20 bis 30 000 deutsch-jüdischen Flüchtlingen in der Mandschurei (März 1938). Martin Kaneko unterzieht diese Behauptungen einer quellenkritischen Analyse. Er kommt zu einem anderen Ergebnis. Nicht nur die Medien und Teile der Öffentlichkeit, sondern auch Regierungsvertreter waren antisemitisch eingestellt, obwohl nur etwa 1000 Juden in Japan lebten.

Weitere Details

Erschienen: 21.05.2008

Umfang: 250 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.7 x 24 x 16.2 cm

ISBN/EAN: 9783938690918

Umbreit-Nr.: 1019243

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