Frauen im KZ
Möglichkeiten und Grenzen der historischen Forschung am Beispiel des KZ Flossenbürg und seiner Außenlager
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Zusatztext
Das konkrete Schicksal von mehr als 16.000 weiblichen KZ-Häftlingen und ihrer über 500 SS-Aufseherinnen wird in der vorliegenden Studie von Pascal Cziborra zum Forschungsgegenstand erklärt. Mittels intensiver globaler Recherchen sammelte der Autor zahlreiche Daten und Zeugnisse und analysiert mit Hilfe seiner vielseitigen Bild- und Textquellen die Geschichte der Außenlager in Chemnitz, Dresden, Freiberg, Graslitz, Gundelsdorf, Hainichen, Helmbrechts, Hertine, Holleischen, Leitmeritz, Mehltheuer, Mittweida, Neu Rohlau, Nürnberg, Oederan, Plauen, Rochlitz, Venusberg, Wilischthal, Wolkenburg, Zschopau und Zwodau. Dort hatten die Frauen Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie zu verrichten. Mindestens 8200 Häftlinge hatten neben Flossenbürg auch das KZ Auschwitz Birkenau und etwa 6600 Frauen das Konzentrationslager Ravensbrück durchlaufen.
Autorenportrait
Pascal Cziborra (M.A.) wurde 1981 in Chemnitz geboren. Nach dem Abitur studierte er Literatur- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bielefeld und ist seit 2001, dem Erscheinungsjahr seines Debütromans "Metamorphosen", als vielseitiger und kreativer Autor tätig. Mit seinen jüngsten Forschungen zum KZ Flossenbürg machte er sich zudem als Historiker einen Namen.
Weitere Details
Erschienen: 14.05.2010
Umfang: 460 S., 3 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.7 x 22 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783938969106
Umbreit-Nr.: 1091919
