Alltagsleben biografisch erfassen
Zur Konzeption lebensgeschichtlich orientierter Forschung, Bausteine aus dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde 16
Manfred Seifert/Sönke Friedreich
€22.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Der biografische Ansatz zählt im Kontext empirischer Recherche und ethnologischer Feldzugänge zu den attraktiven und fachlich legitimierenden Konzepten der jüngeren, subjektorientierten Kulturforschung. Dabei werden seine Potenziale vorrangig im Spannungsfeld von empirischer Methodik, Erzählforschung und Bewusstseinsanalyse vermessen. Diesen Ansatz zeichnet die Offenheit für eine große Bandbreite inhaltlicher Themenstellungen aus. Mit Tagebüchern, Autobiografien und Interviews, aber auch mit Fotos, Briefsammlungen und schriftlichen Nachlässen existiert eine beachtliche Diversität von Ego-Dokumenten als potenziellen Quellen, die allerdings einige Herausforderungen an die Systematisierung innerhalb lebensgeschichtlicher Forschungsprojekte stellt. Im Zuge eines geplanten Ausbaus des "Lebensgeschichtlichen Archivs" am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde wurden auf der Dresdner Arbeitstagung im November 2007 grundsätzliche Überlegungen ebenso wie exemplarische Zugriffe auf der Basis konkreter Forschungseinrichtungen bzw. Sammlungsbestände erörtert.
Weitere Details
Erschienen: 15.03.2010
Umfang: 110 S., 20 Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783939888345
Umbreit-Nr.: 5037742
