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1000 Jahre Mering

Cover von 1000 Jahre Mering

1021-2021

Marktgemeinde Mering

context verlag Augsburg

79.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Eine Marktgemeinde, fünf Gemeindeteile, 1000 Jahre Geschichte Im Jahr 1021 wurde die heutige Marktgemeinde Mering in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. als Villa Moringa zum ersten Mal schriftlich genannt. Das Dorf im bayerisch-schwäbischen Grenzland hatte prominente Herren: Auf die Welfen folgte 1167 der Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa, und von den Staufern erbten die Wittels­bacher 1268 den Ort an der Paar. Das Schloss, die Pfarrkirche St. Michael und die Kapelle St. Franziskus erinnern an die Wittelsbacher, die Bayern bis 1918 regierten. Nur wenige Kilometer südöstlich der Reichsstadt Augsburg lebten die Meringer nicht nur an einer Landesgrenze, sondern auch an einer Kulturgrenze, an einer Sprach- und einer konfessionellen Grenze. Das bekam Mering im Dreißigjährigen Krieg leidvoll zu spüren, als plündernde Truppen der Schweden diesen Ort in Brand steckten. Den Großmachtwahn der Wittels­bacher musste Mering erneut bezahlen, als 1704 im Spanischen Erbfolgekrieg das Schloss und das Dorf niederbrannten. Im Österreichischen Erbfolge­­krieg wie in den Kriegen Napoleons litt der Ort unter Plünderungen. Für die Königskrone der Wittelsbacher bezahlten Meringer in den eisigen Weiten Russlands mit ihrem Leben. Dieses Buch beschreibt Mering vor dem Hintergrund der großen Geschichte, beleuchtet aber vor allem das Leben von Fabrikbesitzern und Schlos­s­herren, von Bauern, Hand­werkern und Künstlern: Porträtiert werden eine Reichstagsabgeordnete, eine Schriftstellerin und Mäzenatin, eine Weltklasse-Tennisspielerin, Originale und Kommunalpolitiker. Es geht um Kirche und Schule, das rege Vereins­leben und die Eisenbahn, die Mering mit München und Augsburg verbindet. Die Chronik beschreibt die Ortsteile Baierberg, Meringerzell, Reifersbrunn und den Ortsteil St. Afra, der für 2000 Vertrie­be­ne und Flüchtlinge zur neuen Heimat wurde.

Autorenportrait

Katharina Axtner, geboren 1957, absolvierte eine EU-geförderte Ausbildung als Heimatforscherin (2004 bis 2005). Sie ist Mitarbeiterin bei der Geschichtswerkstatt Dachau (seit 2010) und Mitverfasserin der Chronik der Gemeinde Pfaffenhofen a.d. Glonn (2014).

Weitere Details

Erschienen: 18.11.2022

Umfang: 732 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 5.5 x 28.6 x 21.8 cm

ISBN/EAN: 9783946917373

Umbreit-Nr.: 7463419

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