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Nur noch elf Tage

Cover von Nur noch elf Tage

172 Briefe aus fast vergessener Zeit - ein Soldat der DDR-Armee schreibt seiner Mutter

Ernst, Stephan

Engelsdorfer Verlag

10.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Da lagen sie also, in diesem Kasten, sauber gebündelt: 172 Briefe aus 542 Tagen. Geschrieben l972 bis Ende April 1974, Dokumente einer fast vergessenen Zeit. Der junge Mann aus dem Vogtland, der diese Briefe geschrieben hat, hatte gerade sein Studium zum Unterstufenlehrer abgeschlossen. Aber ehe er seinen Schuldienst beginnen konnte, wurde er zum Armeedienst einberufen. Ein ganzes Jahr und ein halbes. Eine merkwürdige Zeit, die er mit Gleichaltrigen verbrachte. Und in dieser Zeit schrieb er fast jeden zweiten Tag an seine Mutter. Die Aufzeichnungen, Reflexe seiner Situation, halfen ihm, diese Zeit zu bestehen, zu überstehen. Der Briefschreiber lebt in zwei Welten, in der Eintönigkeit des Befehlsempfängers und in der Phantasie, die ihm aus Kunst und Natur zuwuchs. Sichtbar werden seine vielfältigen Interessen, die Begabung des Schreibenden, seine künstlerischen Ambitionen. Irgendwann wird dann eine Eintragung beginnen: Nur noch elf Tage. [Klaus Walther]

Weitere Details

Erschienen: 07.03.2019

Umfang: 126 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783961454709

Umbreit-Nr.: 6962399

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