Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Anerkennung psychischer Traumafolgen

Cover von Anerkennung psychischer Traumafolgen

Eine Spurensuche, inspiriert von der St. Michaelsfigur im Ulmer Münster, Zur Sache: Psychiatrie

Fegert, Jörg M (Prof. Dr.)

Psychiatrie Verlag

25.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Die fehlende Anerkennung von Traumafolgen hat eine lange Geschichte auch jenseits der aktuellen Debatten um die Aufarbeitung von Missbrauch. Jörg M. Fegert, anerkannter Experte und Sprecher des Zentrums für Traumaforschung an der Universität Ulm, wirbt dafür, den Opfern von Traumata endlich Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Über Kriegerdenkmäler gibt es in vielen Städten Streit. In Ulm entzündete sich der Streit an der 1934 als Teil eines Kriegerdenkmals für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs aufgestellten Sankt Michaelsfigur. Anlass genug für den Autor, der häufig verweigerten Anerkennung psychischer Traumafolgen nachzuspüren. Von so genannten 'Kriegszitterern ' im Ersten Weltkrieg, über die Überlebenden des Holocaust bis zu den Opfern von Missbrauch und institutioneller Gewalt beschreibt er eindringlich die Erfahrung von gesellschaftlicher Ausgrenzung und Missachtung, die auf viele Betroffene wie eine weitere Verletzung ihrer Würde wirkt.

Autorenportrait

Prof. Dr. Jörg M. Fegert ist ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm und Sprecher des Zentrums für Traumaforschung an der Universität Ulm. Im Rahmen seiner beruflichen Laufbahn hat er sich intensiv mit dem Thema Kinderschutz beschäftigt.

Weitere Details

Erschienen: 08.08.2022

Umfang: 176 S.

Sprache: Deutsch

Einband: PB

Format: 1 x 21 x 12.8 cm

ISBN/EAN: 9783966051859

Umbreit-Nr.: 5669573

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.