Die Revolution der Ausgestoßenen
Eine Untersuchung der Motive jugendlicher Amoktäter und eine Ausarbeitung der Konsequenzen für die Arbeit pädagogisch und therapeutisch Handelnder, Pädagogik bei Verhaltensstörungen 1
Schneider Verlag Hohengehren GmbH
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Zusatztext
In den letzten Jahren kam es erschreckend regelmäßig zu Amokläufen an Schulen weltweit. Die Namen der betroffenen Städte sind regelrecht zu Synonymen für die dortigen Geschehnisse geworden. Auf die Fragen nach den Ursachen und den Motiven fällt es vielen Menschen schwer, zufriedenstellende Antworten zu finden. Was veranlasst die Schülerinnen und Schüler zu ihren Taten? Und welche Konsequenzen sollten diese Ereignisse für die pädagogische Arbeit haben? Die vorliegende Arbeit basiert auf einer umfassenden Recherche und Analyse von über sechzig Fällen, wie auch der Aussagen der Täter selbst. Es wird herausgearbeitet, wie es pädagogisch und therapeutisch Handelnden gelingen kann, gravierende psychische und soziale Probleme Jugendlicher zu erkennen und zu überwinden, unter Umständen sogar zu verhindern. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie ein Zugang zu Heranwachsenden gefunden, gemeinsam Perspektiven erarbeitet und problematische Lebens- und Identitätsentwürfe verändert werden können.
Autorenportrait
Christoph Hopfner, Magister Artium (Sonderpädagogik, Pädagogik und Psychologie), Abschluss am Lehrstuhl für Pädagogik bei Verhaltensstörungen der Universität Würzburg, dort 2014 promoviert. Seit 2010 in Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten bei der Arbeitsgemeinschaft Verhaltensmodifikation in Bamberg.
Weitere Details
Erschienen: 15.01.2015
Umfang: II, 331 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783986495015
Umbreit-Nr.: 5130250
