Aufbruch ins Weite
Schreibweisen des Kosmopolitischen bei Rainer Maria Gerhardt, Germanistische Literaturwissenschaft 14
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Zusatztext
Der jung verstorbene Dichter Rainer Maria Gerhardt (1927-1954) war ein Solitär. Zu einer Zeit, in der sich die bundesdeutsche Literatur nur zögerlich ins Neue vortastete, eröffnete er ungekannte Horizonte. Seine Übersetzungen und Verlagsprojekte präsentierten den Nachkriegsdeutschen Poesie aus allen Teilen der Welt. Gerhardts lyrisches Werk verwebt zahlreiche Sprachen und Kulturen, stieß mit seinem avantgardistischen Gestus beim Publikum jedoch auf Unverständnis. Diese Lyrik steht in ihrer Polyphonie und Hyperkulturalität, ihren kosmopolitischen Visionen in der deutschen Nachkriegszeit einzig da. Ihre engmaschige Intertextualität wurde von der Forschung bisher kaum untersucht. Dieses Desiderat wird mit der vorliegenden Studie erfüllt.
Weitere Details
Erschienen: 29.11.2023
Umfang: 125 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.7 x 23.2 x 15.9 cm
ISBN/EAN: 9783987400803
Umbreit-Nr.: 1074594
