Früher war mehr Lametta
Hinterhältige Weihnachtsgeschichten
'Wirklich eine abstoßende Institution, diese Weihnachten. Wir müssen uns vollfressen und betrinken, nur weil Weihnachten ist. Wir müssen Sanftmut und Freigiebigkeit heucheln, Dinge kaufen, die kein Mensch haben will, und sie Leute schenken, die wir nicht mögen.'Bernard Shaw
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Zusatztext
'Wie man aus verlässlichen Kreisen hört, herrscht in der Hölle ständig Weihnachten', mutmaßte einst Helmut Qualtinger - und konnte nicht ahnen, dass heutzutage schon im September die ersten Schokoladen-Weihnachtsmänner und Lebkuchen im Supermarkt den Weihnachtsstress ankündigen. Und weil die 'besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr schon manchen um die Besinnung gebracht' haben, wie es Joachim Ringelnatz dezent formulierte, gibt es wunderbar hinterhältige und bitterböse Weihnachtskatastrophen-Geschichten, von denen die besten in diesem Band versammelt sind. Überstehen ist alles - wobei die lesende Schadenfreude sehr zur Entspannung beitragen kann. Daniel Glattauer, Axel Hacke, David Sedaris und Heinrich Böll erzählen von Pleiten, Pech und dürftig versilberten Weihnachtstannen.
Autorenportrait
Zu wenig Lametta, dafür heftige Weihnachtskatastrophen, bunt verpackte Fehltritte, ohrenbetäubender Misstöne, wundersame Nervenzusammenbrüche, von der instabilen Tanne ganz zu schweigen. So unheilig kann das Fest der Feste sein.
Weitere Details
Erschienen: 16.09.2025
Umfang: 222 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2 x 18.7 x 12.5 cm
ISBN/EAN: 9783990274354
Umbreit-Nr.: 6309942
