Kaiser, Kleider, Kind
Die Kunst des Betrugs und seiner vermeintlichen Aufdeckung - Essay, Limbus Preziosen
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Zusatztext
Des Kaisers neue Kleider gehört zu den bekanntesten europäischen Märchen; die betrügerischen Weber, der nackte Kaiser, das mutige Kind sind sprichwörtlich geworden. In Zeiten von Fake News und Informationsblasen aller Art gewinnt diese - auf einem mittelalterlichen Text basierende - Geschichte geradezu politische Brisanz. Alfred Pfabigan beleuchtet das Geschehen aus mehreren Perspektiven, indem er dem Andersenschen Märchen sechs Versionen jeweils aus Sicht einer Figur hinzugesellt, woraus sich Überraschendes ergibt. Warum gilt das Kind als Held der Geschichte, warum nicht die beiden klugen Weber? Und ändert sich irgendetwas, nachdem der Schwindel entlarvt ist? Was erzählt uns Des Kaisers neue Kleider über seinen Schöpfer Andersen? Und was über uns, das Volk, das verlernt hat, selbst hinzusehen, und lieber glaubt, was die Koryphäen erzählen?
Autorenportrait
Alfred Pfabigan, geboren 1947 in Wien, Dr. iur., 1993-2013 Professor für Sozialphilosophie an der Wiener Universität, Unterrichtstätigkeit in Czernowitz, Lancaster P. A., Metz, Salzburg und an der Diplomatischen Akademie Wien, Leiter der Philosophischen Praxis Märzstraße. Veröffentlichte u. a. die Bücher: Nimm zwei, zahl drei (2004), Die andere Bibel (1991/2011), Der Mord zum Sonntag. Tatort-Philosophie (2016).
Weitere Details
Erschienen: 18.02.2019
Umfang: 160 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.5 x 19.5 x 12 cm
ISBN/EAN: 9783990391419
Umbreit-Nr.: 5978006
