Tausend und eins
Roman
Hukkila, Kari/Murmann, Maximilian
'Letzten Endes wird alles Denken immer dann über Bord geworfen, wenn man es am meisten bräuchte.'
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Zusatztext
"Tausend und eins" beschreibt eine Zeit aus den Fugen, in der politische, ökologische und gesellschaftliche Katastrophen eine Spaltung der Gesellschaft vorantreiben. Ein 'Ruck', der das geistige Klima zu verändern scheint. Es gibt keine Garantie, dass das Erzählen von Geschichten, auch nicht von Tausend und einer, das Überleben sichern, und auch das (philosophische) Denken nicht. Dass dieser 'Ruck' in der Gesellschaft, ausgelöst unter anderem durch aktuelle Themen wie Obdachlosigkeit und Flüchtlings- problematik, auch durch die eigene Familie geht, bestürzt ihn. Während gerade die isländische Aschewolke über Europa schwebt, beschäftigt sich der Ich-Erzähler in seiner Lektüre mit dem Ausbruch des Vesuv, mit der Beschreibung des Lebens im Gulag oder mit der gewaltvollen Besetzung Abessiniens, die sich immer mehr mit der realen Geschichte eines irregulären Einwanderers aus Äthiopien in Rom vermischt. Das Schicksal dieses Äthiopiers beschäftigt ihn zunehmend, zumal auch sein Freund Mara sich immer mehr in eine Liebesgeschichte mit ihm einlässt. "Tausend und Eins" führt tief in die Zustände der heutigen Welt - Fremdenfeindlichkeit, Naturkatastrophen, Umweltzerstörung - und, trotz der Deutungsversuche mithilfe von Wittgenstein, in die eigene Ratlosigkeit, in Anbetracht der 'Rucke', die die Welt beherrschen.
Weitere Details
Erschienen: 21.08.2026
Umfang: 208 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783990592106
Umbreit-Nr.: 1444508
