Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Religion und Ethik bei Ludwig Wittgenstein

Cover von Religion und Ethik bei Ludwig Wittgenstein

Von der Möglichkeit der Religion und der Unmöglichkeit des Sprechens über Ethik

Heissenberger, Ernst P

Fromm Verlag

35.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Der Philosoph Ludwig Wittgenstein hatte schon zur Zeit seiner Studien über Logik in Cambridge, dann aber verstärkt während seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg über die Möglichkeit des sinnvollen Redens von Ethik und Religion nachgedacht und mit logischen sowie existenziellen Fragen verknüpft. Der berühmte Schlusssatz seines ersten Hauptwerkes Tractatus logico-philosophicus bildete den kristallinen Abschluss dieser Überlegungen: Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen. Dieses Schweigen war für ihn aber gerade nicht ein Verstummen, denn mittels einer existenziellen Übersetzung in das eigene Leben könnten die Phänomene von Ethik und Religion weiterhin zur Sprache gebracht werden.Beredtes Zeugnis davon gibt sein Vortrag über Ethik, in dem er auch sprachlich das eigentlich Unaussprechliche anzusprechen versuchte. Und das Denken über Religion beschreibt er mit folgenden Worten: Der ehrliche religiöse Denker ist wie ein Seiltänzer. Er geht, dem Anscheine nach, beinahe nur auf der Luft. Sein Boden ist der schmalste, der sich denken lässt. Und doch lässt sich auf ihm wirklich gehen.

Weitere Details

Erschienen: 23.11.2023

Umfang: 144 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1 x 22 x 15 cm

ISBN/EAN: 9786138377665

Umbreit-Nr.: 1794922

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.