Zeit, Geschichte und Hoffnung
Soziales Gedächtnis als Paradigma für eine entstehende afrikanische Theologie:Der Fall Kenia
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Zusatztext
Durch eine kritische Untersuchung der rituellen Rolle und Funktion der Konzepte von Zeit, Geschichte und messianischen sozialen Hoffnungen im kenianischen Kontext schlagen wir die Schlüsselelemente vor, auf denen die entstehende afrikanische Theologie zu verstehen ist und auf denen sie aufbaut.Rituelle Ereignisse sind die Gelegenheiten, durch die die Macht und Bedeutung von Zeit, Geschichte und sozialen Hoffnungen gegenwärtig gemacht und gefeiert werden. Der Kenyatta-Tag als Gedenktag für den kenianisch-afrikanischen Widerstand gegen den britischen Kolonialismus wird im Licht des biblischen Passahfestes erläutert. Der Höhepunkt dieses Widerstands war die Mau-Mau-Bewegung, die von der African Independent Church unterstützt wurde, während die Missionskirchen mit der Kolonialregierung sympathisierten. In ähnlicher Weise wird am Jamhuri-Tag die Ankunft von Uhuru (Freiheit) gefeiert, während gleichzeitig die sozial-ökonomische "Erlösung" durch die Harambee-Bewegung vorweggenommen wird. Die Feier des Jamhuri-Tages ist mit der Eucharistie zu vergleichen, die eschatologische Hoffnungen vorwegnimmt.Abschließend schlagen wir ein Arbeitsparadigma der "Harambee Liberatory Community of Hope" vor, das von der Ethik und nicht vom Dogma geprägt ist.
Autorenportrait
Dominee Dr. Jonathan Gichaara is een Methodist die afkomstig is uit Kenia en momenteel in dienst is van de Britse Methodist Church. Naast de kerkelijke bediening is Jonathan een Honorary Research Fellow van Queen's Foundation, Birmingham. Hij was eerder een World Church Tutor bij de Urban Theology Union, Sheffield.
Weitere Details
Erschienen: 22.06.2020
Umfang: 364 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.2 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786200875044
Umbreit-Nr.: 9539968
